Allgemeine Geschäftsbedingungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Beratungs- und Projektdienstleistungen
vdw GmbH
Stand: Januar 2026
§ 1 Geltungsbereich und Vertragsgegenstand
Diese AGB gelten für alle Verträge der vdw GmbH (nachfolgend „Auftragnehmer“) mit Unternehmern (§ 14 BGB) sowie juristischen Personen des öffentlichen Rechts über Beratungsleistungen, Softwareentwicklung, Workflow-Automatisierung, Schulungen und ähnliche Dienstleistungen.
Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern (§ 13 BGB) ist ausgeschlossen.
Abweichende AGB des Auftraggebers gelten nur, wenn der Auftragnehmer deren Geltung schriftlich zustimmt.
§ 2 Art der Leistung
Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, handelt es sich um Dienstleistungen nach §§ 611 ff. BGB. Geschuldet ist das Tätigwerden, nicht ein bestimmter Erfolg.
Nur wenn ein konkretes, abnahmefähiges Ergebnis vereinbart ist, liegt ein Werkvertrag vor (§§ 631 ff. BGB).
Der Auftragnehmer darf Unterauftragnehmer einsetzen.
§ 3 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt alle erforderlichen Informationen, Zugangsdaten und Testdaten rechtzeitig bereit.
Kommt er dieser Pflicht nicht nach, gehen Verzögerungen und Mehraufwände zu seinen Lasten.
§ 4 Vergütung und Zahlungsbedingungen
- Abrechnung erfolgt nach Angebot, entweder Festpreis oder Zeitaufwand.
- Alle Preise zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.
- Rechnungen sind sofort fällig.
- Fremdkosten (z. B. Lizenzgebühren) trägt der Auftraggeber.
- Bei Website-Paketen mit Hosting und Pflege ist das erste Jahr im Festpreis enthalten. Danach werden Hosting und Pflege monatlich zu dem im Angebot genannten Preis berechnet. Die Laufzeit beträgt jeweils ein Jahr und verlängert sich um ein weiteres Jahr, wenn nicht drei Monate vor Ablauf in Textform gekündigt wird. Nach Vertragsende erhält der Auftraggeber die Inhalte seiner Website auf Wunsch als Export.
§ 5 Nutzungsrechte und Geistiges Eigentum
Nach vollständiger Zahlung erhält der Auftraggeber ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für interne betriebliche Zwecke.
Weitergabe oder Unterlizenzierung ist untersagt.
Der Auftragnehmer darf generische Komponenten und Know-how weiterverwenden.
§ 6 Besondere Bedingungen für KI- und Software-Projekte
KI-Output ist probabilistisch. Keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit oder rechtliche Zulässigkeit.
Auftraggeber prüft Inhalte vor produktiver Nutzung.
Keine Haftung für Ausfälle von Drittanbieter-APIs.
§ 7 Abnahme (nur bei Werkverträgen)
Abnahme erfolgt nach Fertigstellung.
Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung.
Fiktive Abnahme: Nach 10 Werktagen ohne Mängelrüge oder bei produktivem Einsatz.
§ 8 Haftung
Unbeschränkte Haftung bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit und Personenschäden.
Bei leichter Fahrlässigkeit nur für Kardinalpflichten, begrenzt auf vorhersehbaren Schaden.
Weitergehende Haftung ausgeschlossen.
§ 9 Schlussbestimmungen
Änderungen bedürfen Schriftform.
Es gilt deutsches Recht, Gerichtsstand Lennestadt.
UN-Kaufrecht ausgeschlossen.
Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.